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  • USPSTF erkennt Epi proColon als einzigen Bluttest zur Darmkrebsvorsorge an
  • Bequemer und minimal-invasiver Bluttest trägt zu USPSTF-Ziel einer höheren Teilnahmerate bei der Darmkrebsvorsorge bei
  • USPSTF-Empfehlung unterstützt US-Markteinführung von Epi proColon und erhöht Akzeptanz bei Patienten, Ärzten und Versicherern

Berlin und Germantown, MD (USA), 16. Juni 2016 – Das deutsch-amerikanische Krebsdiagnostik-Unternehmen Epigenomics AG (Frankfurt Prime Standard: ECX, OTCQX: EPGNY) gab heute bekannt, dass die United States Preventive Task Force (USPSTF) den Bluttest Epi proColon® in ihre Empfehlungen zur Darmkrebsvorsorge (Screening) aufgenommen hat. Die Empfehlungen wurden im „Journal of the American Medical Association“ (JAMA) veröffentlicht. Die USPSTF hat damit als erstes unabhängiges Fachgremium den kürzlich von der FDA zugelassenen Test anerkannt.

Die USPSTF hebt in ihrer Erklärung hervor, dass es überzeugende Belege für den positiven Einfluss von Darmkrebsvorsorge auf die Zahl der Todesfälle gibt. Dennoch nehmen noch zu wenige Amerikaner an der Darmkrebsvorsorge teil.

In der veröffentlichten Empfehlung benennt die USPSTF den Bluttest Epi proColon („SEPT9 DNA test“) als einen von mehreren Vorsorgetests für die Früherkennung von Darmkrebs. Die Verwendung von Vorsorgetests wie Epi proColon wird gemäß USPSTF für Patienten im Alter von 50 bis 75 Jahren empfohlen.

Zudem stellt die USPSTF heraus, dass es keine präferierte und allgemeingültige Methode für die Darmkrebsvorsorge gibt. Daher verzichtet das Gremium darauf, einzelne Methoden besonders hervorzuheben. Vielmehr gehe es darum, die Teilnahmerate an der Darmkrebsvorsorge insgesamt zu erhöhen. Die in der Empfehlung aufgeführten Vorsorgetests wurden jedoch auf Basis vorliegender, wesentlicher klinischer Evidenz ausgewählt.

Epigenomics erwartet, dass die neue USPSTF-Empfehlung dazu beitragen wird, die in der Vergangenheit stagnierende Teilnahmerate an der Damkrebsvorsorge zu steigern. Die American Cancer Society und andere medizinische Fachgesellschaften verfolgen das Ziel, die Teilnahmerate bei den berechtigten Patienten auf 80 Prozent zu erhöhen.

„Wir freuen uns sehr über die Aufnahme von Epi proColon in die neue USPSTF-Empfehlung, die die mögliche Rolle unseres neuen Bluttests bei der Darmkrebsvorsorge anerkennt. Dies gilt insbesondere für Patienten, die die verfügbaren Methoden wie den FIT-Stuhltest und die Darmspiegelung ablehnen“, sagte Dr. Thomas Taapken, Vorstandsvorsitzender der Epigenomics AG. „Die bedeutende Empfehlung der USPSTF stellt insbesondere den Bedarf an neuen Vorsorge-Optionen heraus und wird dazu beitragen, die breite medizinische Verwendung und die Erstattung von Epi proColon im US-Markt voranzutreiben.“

 

Über USPSTF

Die United States Preventive Task Force (USPSTF) ist ein unabhängiges Gremium aus Experten der medizinischen Grundversorgung und der Prävention. Das hochrangige Gremium, das u.a. vom US-Gesundheitsministerium besetzt wird, entwickelt und veröffentlich regelmäßig evidenzbasierte Empfehlungen für klinische Präventionsmaßnahmen.

Über Darmkrebs

Die American Cancer Society schätzt, dass im Jahr 2016 in den USA über 134.000 neue Darmkrebsfälle diagnostiziert werden und etwa 50.000 Menschen an dieser Erkrankung sterben. Damit bleibt Darmkrebs die zweithäufigste Todesursache durch Krebserkrankungen in den USA. Obwohl Screening und die Früherkennung von Darmkrebs Leben retten können, nehmen etwa 35 Prozent der berechtigten Amerikaner im Alter zwischen 50 bis 75 Jahren nicht an einer regelmäßigen Darmkrebs-Vorsorge teil.

Über Epi proColon®

Epi proColon® ist ein auf Polymerasekettenreaktion („polymerase chain reaction“, PCR) basierender in-vitro-diagnostischer Test zum qualitativen Nachweis von methylierten Septin9-Genen in der DNA, die aus dem Blutplasma der Patienten isoliert wurde. In Darmkrebsgewebe sind die Cytosinreste des Septin9-Gens methyliert, nicht aber in der gesunden Dickdarmschleimhaut. Anhand dieses tumorspezifischen Methylierungsmusters kann zellfreie DNA, die von den Tumorzellen ins Blut abgegeben wird, erkannt werden. In mehreren klinischen Studien konnte gezeigt werden, dass der Nachweis von Darmkrebs-spezifischer DNA in Blutplasma mithilfe des Septin9-Biomarkers ein verlässlicher Indikator für eine Darmkrebserkrankung ist.

Über Epigenomics

Epigenomics AG ist ein Molekulardiagnostik-Unternehmen mit dem Fokus auf Bluttests zur Früherkennung von Krebs. Auf Basis seiner patentgeschützten Biomarker-Technologie für den Nachweis methylierter DNA entwickelt und vermarktet Epigenomics diagnostische Produkte für verschiedene Krebsindikationen mit hohem medizinischem Bedarf. Epigenomics‘ Hauptprodukt ist der Bluttest Epi proColon® zur Früherkennung von Darmkrebs. Epi proColon® wurde kürzlich von der US-amerikanischen Zulassungsbehörde FDA zugelassen und wird in den USA, Europa, China und weiteren ausgewählten Ländern vermarktet. Epigenomics‘ zweites Produkt, Epi proLung®, wird derzeit als Bluttest zur Erkennung von Lungenkrebs entwickelt.

Für weitere Informationen besuchen Sie bitte www.epigenomics.com.


Kontakt Epigenomics AG

Peter Vogt,

VP Corporate Communications & Investor Relations

Epigenomics AG

Geneststraße 5

10829 Berlin

Tel.: +49 (0) 30 24345 386

ir@epigenomics.com

 

Medienkontakt:

Caroline Bergmann

MC Services AG

Tel.: +49 (0) 211 529 252 20

caroline.bergmann@mc-services.eu

 

 

Epigenomics’ rechtlicher Hinweis.

Diese Veröffentlichung enthält ausdrücklich oder implizit in die Zukunft gerichtete Aussagen, die die Epigenomics AG und deren Geschäftstätigkeit betreffen. Diese Aussagen beinhalten bestimmte bekannte und unbekannte Risiken, Unsicherheiten und andere Faktoren, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage und die Leistungen der Epigenomics AG wesentlich von den zukünftigen Ergebnissen oder Leistungen abweichen, die in solchen Aussagen explizit oder implizit zum Ausdruck gebracht wurden. Epigenomics macht diese Mitteilung zum Datum der heutigen Veröffentlichung und beabsichtigt nicht, die hierin enthaltenen, in die Zukunft gerichteten Aussagen aufgrund neuer Informationen oder künftiger Ereignisse bzw. aus anderweitigen Gründen zu aktualisieren.